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19.07.2010 | 
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Ich will nicht mehr abwägen und differenzieren!

Leider muss ich zur Ausgabe 04/2010 („ICH – Ausgeburt des Marktes?“) Kritik äußern. Wie ist der Artikel „Zu Gast bei der Frankfurt School Conference“ ins Heft geraten? Um zu testen, ob die Leser wütend werden?
Diese Deutsche Bank-Tante darf etwas von Nachhaltigkeit faseln, obwohl diese Verbrecherbank – zusammen mit den anderen Mafiabanken von Wall Street und City of London (Nebenbemerkung: zusammen mit der Commerzbank und Dresdner Bank sollten sie in den Nürnberger Prozessen angeklagt werden – bis die Amis merkten, hoppla, dann müssten wir ja auch die Wallstreet Bankster anklagen, die anscheinend dem „Führer“ hilfreich „unter die Arme gegriffen haben“ – würg, kotz) beinahe ganz Deutschland ruiniert hat.
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30.06.2010 | 
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Hegel und die Kapitalmärkte

 

Unser Herausgeber Nazim Cetin ist am nächsten Samstag zu Gast im Philosophischen Café im Hegelhaus

Thema seines Vortrages: Die schlechte Unendlichkeit der Kapitalmärkte

Hier ein kleiner inhaltlicher Einblick:

Verführt von den unendlich sich eröffnenden Möglichkeiten, verwandelten wir den Finanzmarkt in ein mächtiges Werkzeug, das uns in der vergangenen Dekade als Garant für Wachstum und Wohlstand diente. Zwar gehorchte uns das Werkzeug anfänglich, aber nun scheint es sich verselbstständigt zu haben – es ist uns über den Kopf gewachsen und bedroht nun die gesamte Gesellschaft. Bis hierher teilen wir das Schicksal und die Nöte von Goethes Zauberlehrling: „Die ich rief, die Geister, / Werd’ ich nun nicht los.“ Bei Goethe geht das Drama gut aus. Der Ausgang unseres Dramas ist noch ungewiss. Entscheidend wird dabei unser zukünftiger Umgang mit den unendlichen Möglichkeiten der Finanzmärkte sein. 
Im Vortrag werden diese Möglichkeiten der Finanzmärkte aufgezeigt und als eine schlechte Unendlichkeit im Sinne von Hegel entlarvt. Es wird weiterhin untersucht, welche Rolle uns als Hexenmeister zukommt, um künftig die Gefahren dieses Werkzeugs bannen zu können.

 

Ein Besuch lohnt sich!
Samstag, 3. Juli, 10:30–12h, Hegelhaus, Eberhardstraße 53
Kostenbeitrag: 8 € incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf


Anmeldung nicht zwingend, aber erwünscht bei

Frank Ackermann Tel: 0711-612492 oder Email: hegelhaus(at)web.de

 

http://www.die-anstifter.de/?p=6073

18.06.2010 | 
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Wichtige News in eigener Sache

Liebe agora42-Leser und -Leserinnen, 

bitte wundern Sie sich nicht, wenn Sie die nächste Ausgabe unseres Magazins "ICH – Ausgeburt des Marktes?", die am 25. Juni erscheinen wird, nicht mehr wie bisher am Kiosk um die Ecke bekommen können. Wir haben uns entschieden, den Fokus stärker auf die Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen zu legen.

 

Ab sofort erhalten Sie die agora42 also bei uns über die Homepage und deutschlandweit bei eigentlich jedem gut sortierten Bahnhofs- und Flughafenbuchhändler.

 

Viel Freude bei der Lektüre der neuen Ausgabe!

Ihre agora42-Redaktion

Leben  | 
10.06.2010 | 
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Biodiversität – der Mensch auf Abwegen

Die Explosion der Tiefseeölbohrplattform Deepwater Horizon von BP im Golf von Mexiko, wird schon jetzt als die größte Umweltkatastrophe aller Zeiten gehandelt, obwohl die Auswirkungen noch längst nicht in ihrem vollen Umfang zu erfassen sind. Zugleich führt uns dieses Desaster vor Augen, welche katastrophalen Folgen unser Rohstoff- und Konsumhunger mittlerweile haben kann. Die Schäden für Ökosysteme, die Gesellschaft und die Wirtschaft sind enorm. So wundert es auch nicht, dass die Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Statement im Rahmen der SusCon-Konferenz (International Conference on Sustainable Business and Consumption), die vom 15. bis 16. Juni in der NürnbergMesse stattfindet, dafür plädiert, dass wir unser Konsumverhalten in Einklang mit der Stabilität der Ökosysteme bringen müssen.
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08.06.2010 | 
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Grün, sozial, nachhaltig – inhaltsleer? Nachhaltigkeit als Ablenkungsmanöver

Sprechen auch Sie "Klartext" - diesem Aufruf des Arbeitskreises Nachhaltige Unternehmensführung in der Schmalenbachgesellschaft e.V. (AKNU) sind wir gefolgt. Unsere Stellungnahme zum Thema Nachhaltigkeit: Der Begriff der Nachhaltigkeit hat Konjunktur, ja er wird inflationär für alles Mögliche verwendet: In der Politik, in der Wirtschaft, im Sport ... Im Rahmen von Corporate-Social-Responsibility-Kampagnen schmücken sich zahlreiche Unternehmen mit diesem Begriff. Nachhaltigkeit ist zu einer leeren Worthülse verkommen, ganz im Sinne des Mathematikers Gottlob Frege: „Der Inhalt eines Begriffes nimmt ab, wenn sein Umfang zunimmt; wird dieser allumfassend, so muss der Inhalt ganz verloren gehen.“ Man muss sich schon fragen, wie es der Sprache immer wieder gelingt, Eigenschaftswörter wie „nachhaltig“ zu schaffen, die nicht dazu dienen, einen Gegenstand näher zu bestimmen.
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