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Hegel und die Kapitalmärkte
Unser Herausgeber Nazim Cetin ist am nächsten Samstag zu Gast im Philosophischen Café im Hegelhaus
Thema seines Vortrages: Die schlechte Unendlichkeit der Kapitalmärkte
Hier ein kleiner inhaltlicher Einblick:
Verführt von den unendlich sich eröffnenden Möglichkeiten, verwandelten wir den Finanzmarkt in ein mächtiges Werkzeug, das uns in der vergangenen Dekade als Garant für Wachstum und Wohlstand diente. Zwar gehorchte uns das Werkzeug anfänglich, aber nun scheint es sich verselbstständigt zu haben – es ist uns über den Kopf gewachsen und bedroht nun die gesamte Gesellschaft. Bis hierher teilen wir das Schicksal und die Nöte von Goethes Zauberlehrling: „Die ich rief, die Geister, / Werd’ ich nun nicht los.“ Bei Goethe geht das Drama gut aus. Der Ausgang unseres Dramas ist noch ungewiss. Entscheidend wird dabei unser zukünftiger Umgang mit den unendlichen Möglichkeiten der Finanzmärkte sein. Im Vortrag werden diese Möglichkeiten der Finanzmärkte aufgezeigt und als eine schlechte Unendlichkeit im Sinne von Hegel entlarvt. Es wird weiterhin untersucht, welche Rolle uns als Hexenmeister zukommt, um künftig die Gefahren dieses Werkzeugs bannen zu können.
Ein Besuch lohnt sich!
Samstag, 3. Juli, 10:30–12h, Hegelhaus, Eberhardstraße 53
Kostenbeitrag: 8 € incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf
Anmeldung nicht zwingend, aber erwünscht bei
Frank Ackermann Tel: 0711-612492 oder Email: hegelhaus(at)web.de
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